Ziel

Das Ziel des Projektes ist es, Flüchtlingskindern und jugendlichen Asylbewerbern, die zurzeit in der Schweiz leben, Bildungsimpulse zu vermitteln und ihnen vielleicht dadurch neuen Lebensmut zu schenken. Ein spezieller Fokus wird dabei auf traumatisierte Kinder und Waisenkinder (UMA's, d.h. Unbegleitete Minderjährige Asylsuchende) gelegt, die in der schwierigen Situation sind und ohne Zukunftsperspektiven in einem fremden Land leben. Durch Bildungsimpulse aus der Waldorfpädagogik  können die Kinder eine positive Entwicklung durchlaufen, deren heilende Effekte sich auf negative Erfahrungen auswirken können und eine Chance auf ein erfülltes Leben in der Zukunft aufzeigen können. Dass dies möglich ist, zeigt die beeindruckende Arbeit der "Freunde der Erziehungskunst" im Bereich der Notfallpädagogik in Krisengebieten, wie auch frühere Erfahrungen, die Thomas Stöckli mit Kriegsflüchtlingen in einem Bildungsprojekt in der Schweiz machte, ebenso die aktuellen Begegnungen des KFP-Koordinators Nima P. Jakub in Flüchtlingsklassenin der Schweiz.

Damit dieses Ziel zu erreichen, müssen fundierte Grundlagenarbeiten und Forschungsprojekte im Bereich "Flüchtlingspädagogik“ geleistet werden, wozu dieses Netzwerk eine Plattform anbieten kann. Durch diese theoretischen und praktischen Projekte sollen  Impulse für die Pädagogik im Sinne einer "Flüchtlingspädagogik" gefördert werden. Das Netzwerk wird vom Institut für Praxisforschung, Solothurn, unterstützt, um diese aktuelle Entwicklung der Waldorfpädagogik zu fördern.