Hintergrund

Die Flut von Asylsuchenden ist zu einer Angelegenheit von hoher Wichtigkeit für die EU geworden. Tausende von Flüchtlinge sind im Mittelmeer gestorben.

In den letzten Jahren hat es viele Diskussionen über dieses Problem gegeben. Das Schweizer Volk fühlt sich betroffen, denn sie sehen die Menschen, die nicht einfach Statistiken des Asylwesens sind.

Wir müssen eine umfassende Lösung finden. Dennoch müssen wir dieses Problem als ein universell humanitäres begreifen, ein Problem, von dem die Kinder am meisten betroffen sind. UNICEF hat das Jahr 2014 zu einem der schlimmsten für Kinder erklärt. „Nie in jüngster Zeit waren so viele Kinder solch unbeschreiblicher Brutalität ausgesetzt“, sagt der Executive Direktor von UNICEF und legt dar, dass schätzungsweise 230 Millionen Kinder in Ländern mit blutigen Konflikten leben.

Antonio Guterres, United Nations High Commissioner für Flüchtlinge, liess in seinem Statement von November 2014 verlauten, dass „im Jahre 2011 jeden Tag um die 14´000 Personen weltweit gezwungen waren, ihre Heimat zu verlassen auf Grund von Krieg oder Gewalt. Im Jahre 2012 waren es 23´000 pro Tag; im Jahr 2013 32´000, pro Tag!. Dies repräsentiert ein exponentielles Abwanderungswachstum. Am Ende des Jahres 2013 waren über 51 Millionen Menschen wegen Konflikten und Verfolgung geflüchtet und alles deutet darauf hin, dass diese Zahl bis Ende Dezember dieses Jahres noch höher sein wird. „Es ist klar, dass wir die Art und Weise, wie unser System heutzutage auf humanitäre Konflikte reagiert, ändern müssen, um für zukünftige Herausforderungen vorbereitet zu sein. Aber in der Zwischenzeit kann die Realität nicht warten“, erklärte er.

Im Jahr 2014 waren 600 UMAs in die Schweiz gekommen, was fast eine Verdoppelung darstellt im Vergleich zu den 338 in 2013.

Diese erschütternden Tatsachen stellen uns vor die Frage, wie die anthroposophische Bewegung und im speziellen die Waldorfschulen helfen können.